Schlaftipps & Ernährung
Wer abends schlecht einschläft oder nachts unruhig schläft, denkt oft zuerst an Stress, das Schlafzimmer oder die Matratze. Tatsächlich kann aber auch die Ernährung eine wichtige Rolle spielen. Denn was, wann und in welcher Menge wir am Abend essen, beeinflusst den Körper stärker, als viele vermuten.
In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Lebensmittel den Schlaf eher stören, welche Nahrungsmittel unterstützend wirken können und warum auch der Zeitpunkt der letzten Mahlzeit entscheidend ist.

Einschlafprobleme hängen nicht nur mit Stress, Schlafgewohnheiten oder der Schlafumgebung zusammen. Auch die Ernährung kann eine wichtige Rolle spielen. Entscheidend ist dabei nicht nur die Auswahl der Lebensmittel, sondern auch deren Menge und der Zeitpunkt der letzten Mahlzeit.
Wer besser schlafen möchte, sollte deshalb nicht nur darauf achten, wie lange er schläft, sondern auch darauf, was abends auf den Teller kommt.
Weder ein überfüllter Magen noch deutliches Hungergefühl vor dem Schlafengehen sind ideal. Beides kann das Einschlafen erschweren, weil der Körper entweder stark mit Verdauung beschäftigt ist oder sich nicht ausreichend beruhigen kann.
Sinnvoll ist es deshalb, die letzte Mahlzeit – je nach Menge – etwa zwei bis vier Stunden vor dem Zubettgehen einzuplanen. So bleibt dem Körper genügend Zeit für die Verdauung.
Wenn der Körper am Abend noch intensiv mit Verdauungsarbeit beschäftigt ist, fällt es oft schwerer, in eine ruhige Schlafphase zu kommen. Eine zu späte oder zu schwere Mahlzeit kann deshalb die nächtliche Erholung spürbar beeinträchtigen.
Wer besser schlafen möchte, fährt deshalb meist gut mit einer ausgewogenen, nicht zu späten und nicht zu üppigen Abendmahlzeit.
Koffein und Alkohol gehören zu den bekanntesten Schlafstörern am Abend. Beide Stoffe können die nächtliche Ruhe beeinträchtigen und sollten möglichst nicht direkt vor dem Schlafengehen konsumiert werden.
Gerade am Abend lohnt es sich deshalb, Getränke und Speisen zu vermeiden, die den Kreislauf unnötig anregen oder den Schlafrhythmus verschieben können.
Weniger offensichtlich, aber ebenfalls problematisch, können stark gezuckerte Lebensmittel, sehr fettreiche Speisen, Zitrusfrüchte und Rohkost kurz vor dem Schlafengehen sein.
Zitrusfrüchte und Essigsäure können den Kreislauf anregen, Zucker pusht den Stoffwechsel, fettreiche Speisen fordern die Verdauung stark und Rohkost kann am Abend schwer im Magen liegen.
Einige Lebensmittel gelten als eher schlaffördernd. Dazu gehören unter anderem Sauerkirschen, Bananen, Walnüsse und Milch. Sie werden häufig mit Stoffen in Verbindung gebracht, die Entspannung und Abendruhe unterstützen können.
Für viele Menschen ist genau diese Frage besonders interessant: Was kann ich am Abend essen, um besser einzuschlafen oder ruhiger zu schlafen?
Sauerkirschen werden häufig als natürliche Melatoninquelle genannt. Bananen gelten wegen ihres Magnesiumgehalts als entspannender Snack. Walnüsse werden oft mit einem positiven Einfluss auf den Melatoningehalt im Blut in Verbindung gebracht, und Milch ist für viele ein klassischer Begleiter am Abend.
Wichtig ist dabei: Nicht jedes Lebensmittel wirkt bei jedem Menschen gleich. Entscheidend bleibt, wie gut die Ernährung insgesamt zum eigenen Körper und zum Abendrhythmus passt.
Auch wenn Ernährung viel bewirken kann, bleibt sie nur ein Teil des Ganzen. Wer dauerhaft besser schlafen möchte, sollte Ernährung, Abendroutine, Schlafumgebung und das eigene Schlafsystem zusammen betrachten.
Ergänzend passen dazu auch unsere Beiträge zu Schlafstörungen, Leistungsdruck und Schlaf und Fernseher im Schlafzimmer.
Guter Schlaf hängt nicht allein von der richtigen Ernährung ab. Auch eine passende Matratze und eine darauf abgestimmte Unterfederung können dazu beitragen, dass der Körper nachts wirklich zur Ruhe kommt.
Dazu passt der dormabell active Rahmen. Wenn Sie Ihre Schlafqualität insgesamt verbessern möchten, ist außerdem eine persönliche Schlafberatung sinnvoll.
Sinnvoll sind – je nach Menge – etwa zwei bis vier Stunden Abstand zwischen Abendessen und Schlafengehen, damit der Körper genügend Zeit für die Verdauung hat.
Eher ungünstig sind kurz vor dem Schlafen größere Mengen Zucker, sehr fettreiche Speisen, Rohkost, Zitrusfrüchte sowie Koffein und Alkohol.
Häufig genannt werden vor allem Sauerkirschen, Bananen, Walnüsse und Milch als mögliche schlaffördernde Lebensmittel.
Nein. Ernährung ist ein wichtiger Baustein, ersetzt aber keine gute Schlafroutine, passende Schlafumgebung und ein auf Sie abgestimmtes Schlafsystem.
Bei Betten Weissenbach in Peiting erhalten Sie Unterstützung rund um Schlafkomfort, Matratzen, Unterfederungen und individuelle Schlaflösungen. Mehr dazu finden Sie in der Schlafberatung.
Wenn Sie Ihre Schlafqualität ganzheitlich verbessern möchten, lassen Sie sich persönlich beraten.
