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Schlaftipps & Ernährung

Schlaffördernde Ernährung: Was Sie abends essen sollten – und was nicht

Wer abends schlecht einschläft oder nachts unruhig schläft, denkt oft zuerst an Stress, das Schlafzimmer oder die Matratze. Tatsächlich kann aber auch die Ernährung eine wichtige Rolle spielen. Denn was, wann und in welcher Menge wir am Abend essen, beeinflusst den Körper stärker, als viele vermuten.

In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Lebensmittel den Schlaf eher stören, welche Nahrungsmittel unterstützend wirken können und warum auch der Zeitpunkt der letzten Mahlzeit entscheidend ist.

Schlaffördernde Ernährung und Abendessen

Warum Ernährung den Schlaf beeinflussen kann

Einschlafprobleme hängen nicht nur mit Stress, Schlafgewohnheiten oder der Schlafumgebung zusammen. Auch die Ernährung kann eine wichtige Rolle spielen. Entscheidend ist dabei nicht nur die Auswahl der Lebensmittel, sondern auch deren Menge und der Zeitpunkt der letzten Mahlzeit.

Wer besser schlafen möchte, sollte deshalb nicht nur darauf achten, wie lange er schläft, sondern auch darauf, was abends auf den Teller kommt.

Wann sollte man abends zuletzt essen?

Weder ein überfüllter Magen noch deutliches Hungergefühl vor dem Schlafengehen sind ideal. Beides kann das Einschlafen erschweren, weil der Körper entweder stark mit Verdauung beschäftigt ist oder sich nicht ausreichend beruhigen kann.

Sinnvoll ist es deshalb, die letzte Mahlzeit – je nach Menge – etwa zwei bis vier Stunden vor dem Zubettgehen einzuplanen. So bleibt dem Körper genügend Zeit für die Verdauung.

Warum schwere Mahlzeiten am Abend problematisch sein können

Wenn der Körper am Abend noch intensiv mit Verdauungsarbeit beschäftigt ist, fällt es oft schwerer, in eine ruhige Schlafphase zu kommen. Eine zu späte oder zu schwere Mahlzeit kann deshalb die nächtliche Erholung spürbar beeinträchtigen.

Wer besser schlafen möchte, fährt deshalb meist gut mit einer ausgewogenen, nicht zu späten und nicht zu üppigen Abendmahlzeit.

Bekannte Wachmacher: Koffein und Alkohol

Koffein und Alkohol gehören zu den bekanntesten Schlafstörern am Abend. Beide Stoffe können die nächtliche Ruhe beeinträchtigen und sollten möglichst nicht direkt vor dem Schlafengehen konsumiert werden.

Gerade am Abend lohnt es sich deshalb, Getränke und Speisen zu vermeiden, die den Kreislauf unnötig anregen oder den Schlafrhythmus verschieben können.

Versteckte Wachmacher in Lebensmitteln

Weniger offensichtlich, aber ebenfalls problematisch, können stark gezuckerte Lebensmittel, sehr fettreiche Speisen, Zitrusfrüchte und Rohkost kurz vor dem Schlafengehen sein.

Zitrusfrüchte und Essigsäure können den Kreislauf anregen, Zucker pusht den Stoffwechsel, fettreiche Speisen fordern die Verdauung stark und Rohkost kann am Abend schwer im Magen liegen.

Welche Lebensmittel den Schlaf unterstützen können

Einige Lebensmittel gelten als eher schlaffördernd. Dazu gehören unter anderem Sauerkirschen, Bananen, Walnüsse und Milch. Sie werden häufig mit Stoffen in Verbindung gebracht, die Entspannung und Abendruhe unterstützen können.

Für viele Menschen ist genau diese Frage besonders interessant: Was kann ich am Abend essen, um besser einzuschlafen oder ruhiger zu schlafen?

Sauerkirschen, Bananen, Walnüsse und Milch im Überblick

Sauerkirschen werden häufig als natürliche Melatoninquelle genannt. Bananen gelten wegen ihres Magnesiumgehalts als entspannender Snack. Walnüsse werden oft mit einem positiven Einfluss auf den Melatoningehalt im Blut in Verbindung gebracht, und Milch ist für viele ein klassischer Begleiter am Abend.

Wichtig ist dabei: Nicht jedes Lebensmittel wirkt bei jedem Menschen gleich. Entscheidend bleibt, wie gut die Ernährung insgesamt zum eigenen Körper und zum Abendrhythmus passt.

Schlaffördernde Ernährung ersetzt keine gute Schlafroutine

Auch wenn Ernährung viel bewirken kann, bleibt sie nur ein Teil des Ganzen. Wer dauerhaft besser schlafen möchte, sollte Ernährung, Abendroutine, Schlafumgebung und das eigene Schlafsystem zusammen betrachten.

Ergänzend passen dazu auch unsere Beiträge zu Schlafstörungen, Leistungsdruck und Schlaf und Fernseher im Schlafzimmer.

Auch Bett und Schlafsystem spielen eine Rolle

Guter Schlaf hängt nicht allein von der richtigen Ernährung ab. Auch eine passende Matratze und eine darauf abgestimmte Unterfederung können dazu beitragen, dass der Körper nachts wirklich zur Ruhe kommt.

Dazu passt der dormabell active Rahmen. Wenn Sie Ihre Schlafqualität insgesamt verbessern möchten, ist außerdem eine persönliche Schlafberatung sinnvoll.

FAQ zu schlaffördernder Ernährung

Wann sollte ich meine letzte Mahlzeit essen?

Sinnvoll sind – je nach Menge – etwa zwei bis vier Stunden Abstand zwischen Abendessen und Schlafengehen, damit der Körper genügend Zeit für die Verdauung hat.

Welche Lebensmittel sollte ich abends besser vermeiden?

Eher ungünstig sind kurz vor dem Schlafen größere Mengen Zucker, sehr fettreiche Speisen, Rohkost, Zitrusfrüchte sowie Koffein und Alkohol.

Welche Lebensmittel können den Schlaf unterstützen?

Häufig genannt werden vor allem Sauerkirschen, Bananen, Walnüsse und Milch als mögliche schlaffördernde Lebensmittel.

Reicht schlaffördernde Ernährung allein aus?

Nein. Ernährung ist ein wichtiger Baustein, ersetzt aber keine gute Schlafroutine, passende Schlafumgebung und ein auf Sie abgestimmtes Schlafsystem.

Wo bekomme ich persönliche Schlafberatung in Peiting?

Bei Betten Weissenbach in Peiting erhalten Sie Unterstützung rund um Schlafkomfort, Matratzen, Unterfederungen und individuelle Schlaflösungen. Mehr dazu finden Sie in der Schlafberatung.

Persönliche Beratung in Peiting

Wenn Sie Ihre Schlafqualität ganzheitlich verbessern möchten, lassen Sie sich persönlich beraten.

 

 

 

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