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Schlaflexikon

Datum: 16.02.2018 17:09:54

Ergonomisch richtig liegen

postimage
Datum: 23.02.2018

Wie man Rückenschmerzen vermeidet
Rückenschmerzen hat fast jeder hin und wieder. Ihre Ursachen sind vielfältig. Neben zahlreichen körperlichen Beschwerden, für die Schmerzen im Rücken ein Symptom sein können, gehört auch Stress zu den Hauptauslösern. Aber auch das eigene Verhalten spielt eine Rolle. Wer viel sitzt braucht Ausgleich durch Gymnastik oder Sport, um die Rücken- und Bauchmuskulatur zu stärken. Wer körperliche Arbeit verrichtet, muss darauf achten, wie er bestimmte Körperpartien belastet. Insbesondere falsches Heben oder das Tragen schwerer Gegenstände kann sich negativ auswirken. Dauern die Schmerzen über einen längeren Zeitraum an oder kehren sie regelmäßig wieder, sollten die Ursachen in jedem Fall ärztlich abgeklärt werden.

Wie man liegt, so schläft man
Mit schmerzendem Rücken schläft es sich nicht gut. Aber was ist, wenn die Rückenschmerzen vor allem morgens auftreten? Wenn man nach dem Aufstehen regelmäßig Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich hat, eventuell begleitet von Kopfschmerzen sowie einem Ziehen oder Stechen im unteren Rückenbereich? Das kann ein Hinweis darauf sein, dass man ergonomisch nicht richtig liegt. Der Grund dafür ist eher selten das eigene Liegeverhalten. In der Regel ist eine falsche Matratze und / oder Unterfederung der tatsächliche Übeltäter. Die meisten Menschen schlafen in Rücken- oder Seitenlage. Die für die Wirbelsäule eher kritische Bauchlage ist weniger weit verbreitet. Wenn die Wirbelsäule in der gewohnten Liegeposition entspannt bleibt und der Körper an den richtigen Stellen gestützt bzw. entlastet wird, sollten keine Schmerzen auftreten. Eine zu harte oder zu weiche Matratze kann ebenso problematisch sein wie eine alte Matratze, die an einigen Stellen „durchgelegen“ ist und daher keine Stützwirkung mehr bietet. Optimal ist es, wenn Fersen, Hüfte und Schultern einsinken, während die Beine, die Lordose und der Hals gestützt werden. Die Stützung des Halses kann nur ein passendes Kissen bieten; wer hier Probleme hat (die sich zum Beispiel durch Nackenverspannungen oder einen steifen Hals am Morgen äußern), sollte über ein spezielles Nackenstützkissen nachdenken.

Das richtige Bett für die richtige Ergonomie
Aber auch die beste Matratze für den jeweiligen Nutzer hilft nur eingeschränkt, wenn sie mit einer nicht passenden oder falsch eingestellten Unterfederung kombiniert wird. Daher gibt es Bettsysteme, bei denen beide Elemente aufeinander abgestimmt sind; wer beides unabhängig voneinander kauft, geht in jedem Fall ein gewisses Risiko ein. Aber wie kann man als Laie herausfinden, welche Kombination von Matratze und Unterfederung die richtige ist? Um dieses Problem zu lösen, wurden in den letzten Jahren Mess-Systeme etabliert, die teils mit Computerunterstützung analysieren, welche Wechselwirkungen zwischen Bett und Bettnutzer bestehen. Der Körper wird vermessen, anschließend legt man sich auf das Bettsystem, das dann anhand der gewonnenen Werte individuell auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt wird. Wer unsicher ist, erhält hier sicher wertvolle und hilfreiche Anhaltspunkte. Je besser das Zusammenspiel zwischen Mensch und Bett, desto entspannender und erholsamer ist der Schlaf. Wer generell mehr über den gesunden Rücken erfahren möchte, findet Orientierung bei www.ruecken-tag.de. Über den jährlichen Tag der Rückengesundheit hinaus finden sich hier Neuigkeiten, Tipps und Übungen zur Rückengesundheit sowie ein Veranstaltungskalender.

Eine Matratze für alle oder „One-fits-all“
Seit einiger Zeit sind sogenannte One-fits-all – Matratzen auf dem Markt und werden sehr stark beworben. Was steckt dahinter? Anders als bei unseren Matratzen, die in unterschiedlichen Festigkeiten (abgestimmt auf Körpergröße und -gewicht des Kunden) angeboten werden, bieten One-fits-all – Matratzen nur einen einzigen Härtegrad, der laut Hersteller unabhängig von Gewicht und Körpergröße für alle Schlaftypen gleichermaßen geeignet sein soll.
In unseren Augen ist dies jedoch in der Praxis nicht möglich! Denn nicht nur Körpergröße und -gewicht spielen bei der geeigneten Unterlage eine Rolle. Breite Schultern – schmale Schultern, breites Becken – schmales Becken, Körperform (V-Form, A-Form, I-Form, etc.), Druckempfinden, uvm. sind Dinge, die man beim Kauf einer Matratze und einer Unterfederung berücksichtigen soll.

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